Das Ahrtal
Ahrwein
Orte
Highlights
Feste
Themen
Foto-Galerie
Karte
Info
Ahrtal-Aktiv
Wellness



Altenahr im Detail
Altenahr Ortsplan
Hotels
Pensionen
Ferienwohnungen
Jugendherberge & Camping
Gastronomie
> ORTE > Altenahr (Reimerzhoven, Kreuzberg)

Altenahr liegt im Zentrum des romantischsten Teiles der Ahr. Durch schmale Schluchten zwängt sich hier ihr Lauf oder um Gottfried Kinkel zu zitieren: "Das schwarze Schiefergebirg setzt seine scharfen trotzigen Kanten dem Fluss entgegen, ..." (Kinkel: Die Ahr, 1849).
Vervollständigt wird die Kulisse durch die Ruine von Burg Are, die Ende der 1990er Jahre durch aufwändige Maßnahmen vor dem weiteren Verfall bewahrt wurde.

Altenahr bildet den westlichen Eckpunkt der Rotwein-Ahr, hier endet auch der Rotweinwanderweg. Weitere Wandermöglichkeiten bietet die Umgebung reichlich, daher ist der Ort ein zentraler Ausgangspunkt an der Mittelahr.

Die touristische Hauptsaison ist zweifelsfrei der Oktober, wenn an allen Wochenenden Weinfeste stattfinden. Das erste wurde 1933 ausgerichtet, 100 Jahre nach dem Tunneldurchbruch (19.11.1833) durch die Engelsley. Es war der erste Straßentunnel in Preußen, den der Kronprinz Friedrich Wilhelm dann zur feierlichen Eröffnung 1834 auch höchstpersönlich durchschritt.
Durch diese infrastrukturelle Maßnahme wurde Altenahr verkehrstechnisch an die untere Ahrregion und das Rheintal angeschlossen, dort befand sich der Tourismus bereits in bester Entwicklung. 1886 erreichte dann der Eisenbahnbau den Ort.

Wichtig für die frühe Entwicklung der Siedlung war die Errichtung von Burg Are um 1100, vermutlich durch den Grafen Theoderich von Are. Auch der Bau einer romanischen Pfeilerbasilika, der Pfarrkirche St. Maria Verkündigung, um etwa 1160 bezeugt die wachsende Bedeutung von Altenahr.

Nach dem Tod des kinderlosen Besitzers Lothar von Are-Hochstaden gelangte die Burg 1246 durch Schenkung in den Besitz des Erzbistums Köln. In den folgenden Jahrhunderten wurde Burg Are ausgebaut und diente als Amtssitz und Gefängnis des Erzbistums. Im Zuge dieses Ausbaues erhielt Altenahr im 14. Jahrhundert eine Ortsummauerung mit drei Toren, deren letzte Reste aber beim großen Hochwasser 1804 von den Ahrfluten weggerissen wurden.

1690 eroberten französische Truppen nach neun Monaten Belagerung die Burg, die durch Artilleriebeschuß stark beschädigt worden war. Auch Altenahr wurde zum großen Teil verwüstet. Erst 1706 zog wieder eine kurkölnische Besatzung in die Burg ein, die jedoch die Bevölkerung der Umgebung derart drangsalierte, dass der Kölner Kurfürst Joseph Clemens die Burg 1714 erobern und sprengen ließ.

In der Folgezeit erholte sich der Ort von den Kriegswirren. Nach dem napoleonischen Zwischenspiel richtete Preußen mit der Bürgermeisterei Altenahr einen Verwaltungssitz im Ort ein. 1878 gründete sich die Winzergenossenschaft Altenahr, die 1982 mit der Winzergenossenschaft Mayschoß fusionierte.

Info
Weinort Altenahr e. V.
Altenburger Straße 1a
Tel.: 02643 / 8448 • Fax: 02643 / 3516
info@altenahr-ahr.de • www.altenahr-ahr.de

Verbandsgemeinde Altenahr
Roßberg 3
53505 Altenahr
Tel.: 02643 / 809-0 • Fax: 02643 / 809-25

Freizeit-Tipps
(Seilbahn auf den Ditschhardt; Sommerrodelbahn; Mini-Golf;)

Sehenswürdigkeiten:
- Burg Are; - Naturschutzgebiet Langfigtal; - Burg Kreuzberg (nur von außen zu besichtigen)
TIPPS
In unmittelbarer Nähe des Ortes bieten sich zwei sehr schöne Kurzwanderungen an, einmal durch das Naturschutzgebiet Langfigtal sowie hinauf zum Schwarzen Kreuz und dem Teufelsloch. Letztere ist allerdings schon etwas kraxelig, nichts für Menschen, die unsicher auf den Beinen sind.

SITEMAP l IMPRESSUM l KONTAKT l HOME

© Gaasterland-Verlag 2006-2011